Samstag, 18. Juli 2015

das Land der Tempel und Schreine



Kotohira am Abend


Morgenstimmung um halb 6 am Kotohira Schrein



Zentsuji Tempel - einer der 88 heiligen Pilgerstätten auf Shikoku


faszinierende Holzschnitzereien am Zentsuji Tempel - bei den beiden Torwächtern kommt garantiert kein Übeltäter herein


Es galt einem Taifun auszuweichen!
Das Gute an dem Zyklon ist, dass er zuerst alle Wolken wegbläst, bevor er hereinkracht. So hatte ich doch noch kurz schönes Wetter, um den berühmten Kotohira Schrein zu besuchen. Einer der wichtigsten Schreine für Seefahrer. Viele Spendetafeln von verschiedenen Schiffsgesellschaften überall und ein ein kleines Gebäude mit Bildern und Fotos von Schiffen vollgestopft. Ein hübscher kleiner Ort, der aber mehr als einen halben Tag Besuchszeit auch nicht braucht. Ich stand früh auf und lief die vielen Treppen zum Schrein hoch.
Japan hat unglaublich viele Schreine und Tempel!
Seit Burma - das mit Stupas und Tempeln übersäht ist - habe ich nicht mehr so viele religiöse Gebäude gesehen. Und sie faszinieren mich. Es hat so viele Details, so viele kleine Nebenschreine, Statuen, Büsten, Verzierungen und Nebentempel. Die Architektur ist wunderschön, genauso wie wir uns den fernen Osten vorstellen.

Nur 5km von Shikoku liegt der Zentsuji Tempel. Einer der 88 Tempel, welche sich über ganz Shikoku verteilen. Ein Pilgerweg. Zu Fuss dauert es zwei Monate um alle zu besuchen! Einige nehmen das Auto, aber manche nehmen doch die Strapazen auf sich, ähnlich dem Jakobsweg in Westeuropa. Die Tempel beherbergen oft auch noch sehr alte Bäume und schöne Gärten, welche das ganze mit viel Grün abrunden.


Nach den beiden Tempeln fuhr ich am selben Tag nach Takamatsu im Nordosten, um den Taifun abzuwarten.

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