Dienstag, 6. Oktober 2015

durchgeknalltes Tokyo

Der verrückteste Teil meiner Reise stand an:
Die Hauptstadt



Sensoji Schrein


 Shibuja


Ginza


Gleise


Harajuku



Shinjuku


Metroplan. Alles klar, oder?


Dies nenn ich ein Scharnier!


Und dies nennt man einen grossen Bohrer


im Robot-Restaurant


Ich wollte schon immer einmal Darth Vader sein!




Für einmal fand ich mich statt in meinem Zelt, in einem Hostel wieder.
Mein Bett war ein klein wenig zu kurz, aber dafür war es billig.
Kann ja nicht alles haben.

Nun denn.
Ich gab der Stadt eine Woche.
Wenn ich schon einmal in Tokyo bin, dann gleich richtig.

Die Menschenströme hören nie auf!
Man kann in Millionen Menschen sein, eine halbe Stunde mit der Metro fahren und ist immer noch in Millionen Menschen!
Wo die alle herkommen und wo die alle hingehen weiss der Kuckuck.
Ich bin ja eher mit Kühen gross geworden, beinahe schon ein Stereotyp Landbewohner der Schweiz. Hier war es das Gegenteil.
Tokyo ist eine Stadt für Ablenkung und äussere Einflüsse.
Alles beschäftigt sich mit dem Äusseren, nichts mit dem Inneren.
Man kann kaufen, kaufen, kaufen.
Alles.
Sehr viel Unterhaltung.
Die Japaner arbeiten sehr hart.
Da muss man sich nachher natürlich entspannen.
Wie bei uns, sollen sie nicht viel fragen, nicht viel denken, sondern einfach schön arbeiten und ihr Geld dann gleich wieder ausgeben.
Ich habe dies natürlich nur von Aussen betrachtet.
Kenne nur die Oberfläche der Stadt.
Aber ich sehe doch vieles beim rumgehen....

Inzwischen habe ich schon einiges über Japan gelernt. 
Hier ist die Demokratie auch nur ein Deckmantel, damit die Konzerne den vom Volk gewählten Politikern sagen, wie das Land zu regieren sei.
Überall dasselbe Spiel.

Ich war am super berühmten Shinjuku Square, wo jedesmal tausende Fussgänger die Strasse bei grün überqueren, besuchte den grössten Schrein der Stadt, ging am Wochenende in eine Kultbar, um mit den Einheimischen Rockern einer Band zuzuhören und Bier zu stemmen, lief viel rum, war Sonntags in dem überlaufenen Harajuku Viertel, wo sich Jungs und Mädels als Anime Figuren anziehen und rumlaufen (was übrigens eine riesen Arbeit ist, um so auszusehen), besuchte den Palast, den man nur von aussen sehen konnte, verlief mich Hunderte Male in den Untergrundmalls und Wegen der Zugstationen, sass neben einem Karatemeister in der Metro (seine Körperhaltung, dicken Arme und vergrösserten Knöchel vom in eine Wand schlagen, sprachen Bände) und war in der berühmten Robot Show.
Die Show ist eindeutig für Ausländer, um dem Stereotyp der Japaner gerecht zu werden, den wir haben. Kein einziger Einheimischer würde da reingehen! Nur Besucher, um dann denken zu können wie schräg Japaner sind. Aber wir Ausländer besuchen ja die Show. Wer ist da wohl der Schräge?
Sie war nicht so nach meinem Geschmack, aber professionell gemacht und durchgezogen. Wenn die Japaner etwas machen, dann machen sie es in Top-Qualität!

Mir haben aber doch die Kodo Trommler bisher am besten gefallen...

Tokyo war sicher ein Erlebnis, aber in einer solchen Stadt könnte ich nie leben.
Viel zu schnell.
Viel zu hip.
Ich brauche meine Ruhe und Platz.
Das hatte es hier eher weniger.
Dennoch war die Stadt sauber und nicht laut.
Nichts im Vergleich mit anderen Megastädten, durch die ich in Asien schon gekommen bin.

Für eine verrückte Geschichte ist die Stadt ideal.







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