Mittwoch, 14. Oktober 2015

Tempel, Tempel und nichts als Tempel

Kyoto

Natürlich durfte die alte Hauptstadt auf meiner Reise nicht fehlen.

Kyoto ist wohl DAS Reiseziel in Japan.
Nun, nicht ganz zu Unrecht.
Es fing am resten Tag mit Tempeln an. Und Schreine.
Und vielen Touristen.
Seit den 4 Monaten, in denen ich in Japan bin, habe ich noch nie so viele Touris gesehen.


  
 
 

An jedem Schrein kann man sich diese Glücksbringer kaufen.
Für jegliche Lebenssituationen!
Ich besitze inzwischen "Gesundheit", Sicherheit auf der Reise" und "gute Beine".
Da kann ja gar nichts mehr schief laufen!

Besonders hat mir das Kriegsdenkmal gefallen. Eine kleine ruhige Oase, mit sehr wenig Besuchern, in dem ein kleiner Schrein steht in dem für den Weltfrieden gebetet wird.
Scheint ja leider sehr von Nöten zu sein, da der Mensch scheinbar nur widerwillig dazu lernt. Dabei wird allen Soldaten gedenkt, die ihr Leben irgendwo gelassen haben, für einen Krieg, den keiner von denen sich ausgesucht hatte. 


Wie immer fand ich alte Bäume auf meinem Weg, die keiner ausser mir beachtete.
Ich fand sie jedesmal faszinierend und wunderschön.


 Fushimi Inari Taisha ist einer der bekannteren Schreine und desshalb sehr, sehr gut besucht. Mit den Tempelbögen, den "Tori", wurden richtige Tunnels geschaffen, die auf den kleinen Hügel hinauf führten. Alle mit Inschriften, die ich wirklich gerne inziffern würde. Es ist unglaublich, wie sehr viel mehr ich von Japan verstehen würde, könnte ich das alles lesen...


 Aus Holzstäben und mit Buntpapier überzogene Figuren, an einer kleinen Gedenkfeier.


 Ich kanns einfach nicht lassen....


 Heian Schrein und ein Flötenspieler


 Der goldene Pavillion.
Leider viel zu berühmt.
Ich konnte die Horden, von zumeist asiatischen Touristen, nicht geniessen.




In der Nähe war dafür noch der kleine Otagi Nenbutsu Ji Tempel, mit 1200 kleinen Buddha Figuren. Moose und Flechten wuchsen wie Haare auf den kleinen Kerlen.
Die Ruhe und Vielfalt dieses kleinen Ortes lobte ich mir da schon viel mehr! 


Eine Woche in Kyoto war nun genug!
Jeden Tag nur Tempel und Schreine sehen, kann man ja auch nicht!

Eine beeindruckende alte Hauptstadt, mit sehr viel Kultur, schönen Gärten, gutem Essen und Charm.


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