Dienstag, 1. September 2015

Lukas San



Chisuko San und Fuki San beim zaubern


Ninja und ich, oben Sarah


Ein Teil vom Garten


Kodo Trommler bei einem Fest und Mt. Yotei, ein Vulkan


Lukas San bei der Arbeit


Mein "Zimmer"



Seit Anfang Dezember 2014 arbeite ich an einem Buch.
Mein Buch über die letzten 6 Jahre Reisen in Asien.
Ja, es ist bereits 6 Jahre her, seit Daniel und ich damals loszogen...

Ich bin inzwischen weit vorangeschritten, brauchte aber einen ruhigen Ort um zu Arbeiten und es nahe an Fertig zu bringen.

Ich wollte aufs Land.
WWOOF.
Ein Netzwerk biologischer Farmen und Gärten, wo sich Betriebe anmelden können, welche Wwoofer aufnehemen, die dort arbeiten können. Für 6 Stunden Arbeit pro Tag, bekam ich ein Dach über dem Kopf und 3 Mahlzeiten. Perfekt.

Ich kam in dem Skigebiet Niseko unter.
Bei Chisuko San, die einen grossen Garten hat und Bohnen, Gurken, Blumen, Tee und weiteres in verschiedensten Variationen anbaut und verarbeitet.

Eine weitere Wwooferin, Sarah, war auch noch da.
Wir erledigten eine grosse Variation an Arbeiten.
Ich pflückte oft Bohnen, Gurken und Minze, führte Kompost mit der Schubkarre umher, mähte Stauden zurück, mischte und verpackte Tee, Schnitt Gemüse für Kimchi, rührte im Topf um Konfitüre zu machen etc.
Ich lernte sehr viel, wie man selbst zu Hause die verschiedensten Leckereien ganz einfach zubereiten kann. Chisuko San ist eine Wahnsinns Köchin und ihr Sohn gleich dazu!
Ein älteres Ehepaar arbeitete auch noch oft hier und Furkawa San, der immer irgend etwas am bauen war.  
Ninja war ein Freund der Familie und kam ganz gerne auf ein Bier vorbei.

Ich fand es absolut verrückt, wie viel Plastik verbraucht wurde.
So viele Plastiksäcke...
Aber das zog sich nun schon durch ganz Japan. Es fällt extrem viel Abfall an. Wie bei uns.

Jeden Morgen stand ich um 5 Uhr auf und arbeitete an meinem Buch. Um 9 Uhr fing ich für Chisuko San an. 4 Uhr war Feierabend. So arbeite ich gerne! Weil ich will, aus Freude an der Sache.
Ein wunderbarer Austausch, der mir das Leben auf dem Land in Japan näherbrachte.
Und ich ass wieder einmal regelmässig ordentliche Mahlzeiten, nachdem ich in Honshu ein wenig abgemagert war... Es war auch zu heiss um viel zu essen!

Das ganze Haus war über und über überstellt mit Töpfen, Gefässen, Kühlschränken, Gestellen und Verarbeitungsmaterial. Verkauft wurde alles in einem kleinen Laden, wo alle Farmen ein kleines Gestell haben und ihre Ware verkaufen können. 
Drei Wochen war ich nun hier.
Eine ruhige Zeit, Zeit zum nachdenken und eine kleine Pause vom Reisen einlegen.

Nun geht es weiter :D
 




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