Vor 1200 Jahren kam der Mönch Kobo Daishi Kukai nach Koyasan, um ein Zentrum für den Buddhismus zu errichten. Tief in den Bergen, auf 1000 Höhenmeter in der Ruhe der Natur.
Heute ein UNESCO Weltkulturerbe mit zahlreichen Tempeln, Stupas und 52 Tempel Lodges, wo man übernachten kann!
Ich dachte zuerst, dass es einfach einige Tempel hat und fertig. Aber ich war wirklich beeindruckt! Buddhismus wird immer noch genau gleich weitergelebt, auch trotz der vielen Touristen. Ein Ort mit einer Atmosphäre die von einer langen Geschichte zeugt und einer Lebensweise, die überlebt hat und nicht einfach nur zur Schau gestellt wird.
Tägliche Gebete in all den Tempeln, Zeremonien an heiligen Festtagen, vegetarisches Essen und der ORt selber ist eine Pracht.
Wunderschön wie die Einheimischen ihm Sorge tragen!
Nach sechs Tagen pilgern eine schöne Überraschung und ein spiritueller Schluss.
Morgens auf dem Friedhof
Die Fünfteilige Stupa besteht aus, na ja, fünf Teilen, alle in einer anderen Form und represäntieren die fünf Elemente im Buddhismus: Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum. Jedes Element ist auf dem dazugehörigen Stein in Sanskrit eingraviert.
Der Okunoin Friedhof in Koyasan hat über 200'000 Grabsteine und Monumente.
Dieser Ort wurde seinem Namen mehr als gerecht, selten habe ich eine solche Ruhe und Frieden auf einem Friedhof gespürt!
Die morgendliche Stimmung trug erheblich dazu bei.
Und endlich waren auch wieder alte Bäume da!
Die hatte ich auf dem Kumano Kodo mehr als vermisst!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen