Dienstag, 17. März 2015

Tempel, Schlammhügel und Banana-City

 
 
 
 

Ein bischen Kultur muss sein.

Anstatt in die Milionenstadt Tainan mit ihren vielen Tempeln und alten Gebäuden zu fahren, entschieden wir uns für Lugang nache Taichung.

Lugang war die zweitwichtigste Hafenstadt Taiwans während des 16ten Jahrhunderts und hat noch einige historische Gebäude seit damals stehen.

Allen voran der grosse Mazu-Tempel, der tausende Gläubige anlockt.
Wunderschöne alte Schnitzereien, Malereien, Statuen.
Nach 3 Stunden hatten wir genug Tempel.

Unser Couchsurfing Host `Boyi` holte uns ab und spendierte uns ein herrliches Nachtessen.
Wir schliefen im Firmengebäude seines Chefs und beendeten den Abend mit schweizer Käse, Schnaps und selber gebrautem Bier.


 
 
 

Die Zugfahrt nach Kaohsiung im Süden hab ich typischerweise verschlafen.

Ich erwachte als Kathi in meinem Rucksack die geschnittene Ananas rausfischte die wir vortags ergattert hatten.
Ich meinte da `später, später`
aber wir hätten keine mehr kaufen können.
Yum Glück höre ich doch noch ab und yu auf meine Tante.

Weiter per Bus nach Cishan, wo uns meine Kollegin Shin-Chiau abholte und uns zur "Moonworld" mitnahm, eine erodierende Schlammhügel-Landschaft, die in der Tat etwas surreales inne hatte.


 
 
 

Unser früher Morgen brachte uns nicht sehr viel;
wir hätten 2h auf den Bus nach Maolin warten müssen.
"da können wir auch gleich Autostopp versuchen!"
wir versuchten es
"uns nimmt doch niemand mit!"
meinte Kathi nach einer Weile Daumen hoch, just während ein Auto heranfuhr und uns mitnahm.

In Maoli fuhren wir das 15km lange Tal hoch und marschierten einen Teil am Fluss entlag wieder runter, bevor wir zurück auf die Strasse kamen und wieder nach Cishan stöppelten.

Cishan ist die Stadt der Bananen.
Alles scheint sich um die Frucht zu drehen, so auch unser Hostel.
Auch hier hat es noch einige historische Gebäude, aus der japanischen Besetzung und die einheimische sind, wie praktisch immer in Taiwan, überfreundlich.

Kathi ist die schönste hier, wie schon so einige Frauen beipflichteten.

Weiter gehts nach Süden



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