Sonntag, 22. März 2015

Der Lehrling und sein Meister

 
 
 
 
 

Kenting

In den Süden kamen wir per Autostopp.
Kathi war zunächst noch etwas skeptisch, was sich aber bald änderte.
Autostopp in Taiwan könnte nicht besser laufen.

Das Hotel sollte diesmal nicht wieder so ein "Taubenschlag" wie die letzten beiden Nächte sein. War es nicht, wir hatten sogar Klimaanlage und einen Kühlschrank, was für mich doch eher ungewöhnlich ist.

Am Strand dann die grosse Überraschung; wir durften nicht ins Wasser.
Da hatten sie kilometerweite Strände welche von Rettungsschwimmern betreut und bewacht wurden. Sollte man die Frechheit besitzen und ins Wasser gehen, kamen sie mit ihren Trillerpfeifen angefahren und trillerten einem aus dem Wasser.
Es sei zu gefährlich im Wasser....
Über die Eigenverantwortung in Taiwan hab ich mich ja schon letztes Jahr ausgelassen.

Gehen wir halt wandern, wenn sie uns nicht schwimmen lassen!
Der Hausberg war auch gesperrt.

Dafür hatte es einen botanischen Garten auf dem Hügel, der auch sehr interessant war.
Gute Aussicht, Schmetterlinge, Affen und Echsen mit einer so geringen Fluchtdistanz, wie ich sie nie erlebt habe.
Fangen war viel zu einfach...

Abends vergriffen wir uns am Nachtmarkt an den vielen Essensständen mit ihren feinen Leckereien und einem Bier.

Als wir wieder an der Strasse standen um an die Ostküste zu stöppeln, hatten wir doch erst etwas Mühe um wegzukommen.
In den 2 Minuten wo ich kurz an die Bushaltestelle rannte um die Fahrzeiten zu überprüfen, stoppte Kathi dann kurzerhand 2 Autos auf einmal!
Der Schüler hatte in Windeseile ausgelernt.


 
 

Taitung

Wir liessen uns in dem Surfer-Dorf "Dulan" in einem kleinen, angenehmen Hostel nieder.

Mit einem gemieteten Roller fuhren wir durch die Gegend an eine heisse Quelle.

Dort legten wir uns in das heisse Wasser, dass aus dem Flussbett sprudelte und holten uns einen Sonnenbrand.
Wie hoch der Fluss bei einem starken Taifun kommen kann, zeigt die 4-5m hohe Ablagerung an der Böschung. 
Sehr eindrücklich.

 
 
 
 

Als letzter Ausflug um Dulan wanderten wir den Dulan-Shan (1100m) hoch.
Voller Flechten und Moose, immer etwas im Nebel.


Da ich anscheinend doch etwas stur bin, werden wir wohl oder übel weiter per Autostopp durch das Land reisen.

;)

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