Donnerstag, 18. Dezember 2014

Wu Wei Si


Ah Mi Tofuo, der Buddha dem der Tempel gewidmet ist




mit Markus und Salli den Berg rauf



Graeber im Foehrenwald






der Riesen-Baum just unterhalb vom Tempel im Morgenlicht


ein kleiner Ausflug auf die andere Seite des Sees



Was soviel heisst wie; der Tempel des Nichts Tuns
Gemeint ist allerdings damit, dass man nichts gegen seine innere Bestimmung, gegen seine Intuition unternimmt, sondern die Dinge geschehen laesst und seinem Bauchgefuehl folgt.
Intuition in Chinesisch heisst wortwoertlich; Herz und Eingeweide
Bauchgefuehl…

Das hat mich auch wieder hierher gefuehrt.
Als ich vor 3 Jahren weg ging, wusste ich irgendwie, dass ich hierher zurueckkehren sollte/werde.
Es hat mich nie losgelassen…
Der Tempel in dem Foehrenwald am Fusse der Cangshan Berge mit seinen 4000m hohen Gipfeln.

Mein Bauchgefuehl hat mich noch nie betrogen, ganz anders als mein Kopf, so bin ich nun wieder hier gelandet.
Keine Ahnung wie lange und keine Ahnung warum genau.
Nur das es sich richtig anfuehlt.
Das reicht mir.

Ich habe auch schon sehr intressannte Menschen kennenlernen duerfen, so das junge Ehepaar Markus und Salli aus Finnland, mit denen ich ein wenig wandern war in meiner ersten Woche, oder Stevie der Oesterreicher ein (sorry wenn du das liest) etwas durchgeknallter Reisender wie Ich.

Der Zen Buddhismus lehrt, so wie mir gesagt wurde, im hier und jetzt zu leben.
Nicht Morgen und Nicht Gestern.
Was war ist vorbei und was kommt noch nicht geschehen.
Aber das Leben ist jetzt, in diesem Moment.

Und das Leben im Tempel ist genau so.
Wenn wir essen, dann essen wir, wenn wir trainieren, dann trainieren wir, wenn Zermonie ist, dann ist Zeremonie.

Kein Internet, keine Bars, keine oder wenig Ablenkung.
Hoechstens die chinesischen Touris am Wochenende koennen ablenken, wenn man mal wieder das Hauptmotiv ist…

Klare und saubere Luft,  Sternen-Naechte, Morgenerwachen mit den Voegeln (die wohl auch vom Gong geweckt werden), als Naturliebhaber eine Erfahrung die ich schwierig beschreiben kann, sondern nun erleben will/soll/muss/werde.


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