Donnerstag, 3. April 2014

Port Barton

 
   
 
  
 
 
  



Nun gings nach Norden von Palawan.


Franky hat uns verlassen und so zogen Kim und ich alleine weiter.



Unser erster Stop war Port Barton, ein Dorf im Juhee draussen, 20km von der Hauptstrasse weg an der Westküste. Es dauerte ein geraumes Weilchen bis wir da waren, da nicht gerade viel Verkehr herrschte um uns mitzunehmen.


Da es schon Dunkel war suchten wir uns etwas zu Essen, wuschen uns kurz im Meer und campten dann direkt am Strand. Leider etwas Quallen-verseucht, aber wir hatten Glück.


Nicht Weit von dort hat es einen kleinen Wasserfall. Also mal wieder Essen einkaufen, Rucksack packen und los. Herrlich erfrischendes Wasser erwartete uns inmitten von Jungel.


Es dauerte nicht lange und ich spurtete Echsen hinterher, flog Libellen nach und schwamm mit Fischen um die Wette. Als es dunkel wurde musste ich natürlich die Lage kontrollieren, ob sich auch alle Tiere benahmen wie sie sollten. 
Ich suchte eigentlich gezielt nach Schlangen, fand aber was ich gar nicht erwartet hatte; Schildkröten!

Und dass gleich 3mal! Ich war hell begeistert von diesem Bach und Umgebung. So geht die Schlangensuche weiter…



Unsere letzte Nacht verbrachten wir einmal mehr am Strand und am nächsten Morgen gings um 5Uhr raus. Wir hatten 20km zurückzulegen bis zur Hauptstrasse. Der Marsch durch den erwachenden Wald war super, aber wurde dann doch wieder sehr heiss. Wir machten so gegen 10km als uns jemand mitnahm.


Der Weg führte dann weiter gen Norden.


Wir hörten kurz etwas vom grössten See in Palawan und es war entschieden.


Da fing ich meinen ersten Fisch seit Jahren (wir hatten  Angelhaken gekauf) und verspeissten ihn als wohl oder übel verdientes Frühstück.


Die paar Leute da am See waren sehr nett und hilfsbereit, wie die meisten Filipinos, und wir konnten auf dem schwimmendem Bambusfloss übernachten.


Als wir schon die Idylle genossen fingen die Hähne und Hunde doch noch an zu bellen und krähen.


Aber erst so gegen 2Uhr morgens.

Geht ja noch.

1 Kommentar:

  1. Hey Lukas, schöne Bilder und wunderbare Natur, ich beneide Dich! Fast ein bisschen wie Tarzan im Dschungel :-)
    Das ist schon was anderes hier in der "gutbürgerlichen" Leistungsgesellschaft in der Schweiz, wo ich jede Arbeitswoche im Büro verbringe. Aber ich will nicht jammern, habe mir das selbst ausgesucht...
    Ich verbringe hier auch sehr gerne Zeit im Wald, aber Wald kann man das ja nicht nennen: im Forst! Würde liebend gerne auch mal durch einen erwachenden Wald spazieren, durch den man nicht hindurchblicken kann! Ich mags Dir von Herzen gönnen, nur weiter so! Mit Deinen Fotos sehe ich den Beweis, dass es das wirklich gibt :-)
    Kann mir ausserdem vorstellen, dass Du auch ohne Krav Maga Training fit bleibst, bei so viel Bewegung im Freien! Da können wir nicht mithalten :-)
    Gib Gas!!

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