| Prälatfasan |
| Wollnacken Storch |
| Orienthornvogel |
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| Morgens um 6 am See |
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| Blick von der Hütte aus |
An meinem
2ten Tag in Saigon (ich flog am 27.2 hierher) merkte ich wie sehr mich die
letzten 2 Monate mitgenommen hatten.
Am besten
zu beschreiben am Wetter;
In Hanoi
war es kalt und nieselte, unangenehmes feuchtes Wetter.
In Saigon
ist es warm, sonnig und die Bescheiss-rate ist um 75% zusammengebrochen.
Ich musste
irgendwohin um zur Ruhe zu kommen und wo sich der Sturm in mir legen konnte.
Da fiel mir
sofort ein Ort ein wo ich vor beinahe 5 Jahren war; Nam Cat Tien.
5 Tage, 4
Nächte hatte ich im Plan, da dann auch Moritz, mein alter Kollege nach Saigon
kommen würde.
Also los!
Dummerweise
entwickelte ich nach 2 Übernachtungen so gegen Mittag ein extrem starkes,
pulsierendes Kopfweh, von dem ich keine Ahnung hatte woher es kam.
Ich trank
genug, hatte immer einen Hut auf und wurde auch von keinem Affen gebissen.
In der
folgenden Nacht lag ich dann voll im Delirium der Fieberträume.
Am nächsten
Tag ass ich nur Suppe.
Keine feste
Nahrung....
War echt komisch,
so ein starkes Kopfweh hatte ich noch nie und ich verschluckte mehr Alcacyl als
in den letzten 5 Jahren zusammen!
Aber nach 2
Nächten war ich wieder beisammen.
Ich genoss
sonst die Zeit sehr in der Ranger Station am Krokodil-See.
Perfekt um
zur Ruhe zu kommen, was ich tatsächlich auch tat.
Ich war die
Ruhe selbst, zwar gezwungen durch mein Kopfweh, aber so hatten die Echsen und
Schlangen in der Umgebung immerhin etwas mehr Ruhe....
Ich wollte
unbedingt einen Ährenträgerpfau sehen, da die Dinger immer in der Nähe
rumschrien. Aber genau an dem Morgen wo einer gesichtet wurde gegenüber vom
See, ja da lag ich im Delirium!
Verdammt!
Aber
immerhin sonst einiges zu Gesicht bekommen...
Es hatte
extrem viele Wildhühner, die Dinger waren echt überall! Eine Sambar-Hirsch-Kuh
mit ihrem Kalb, die üblichen Affen, ein paar Echsen, eine Civette, einen
Prälatfasan mit Henne. An jenem hatte ich besonders Freude. Wunderschöne Vögel!
War cool
wieviele Vögel ich hörte, welche wir in Kambodscha hatten und die ich noch am
Ruf erkannte!
Die Ranger
waren super Köche, echt leckeres Essen und vorallem konnte ich soviel essen wie
ich konnte!
Was sich
dann halt mit meinem Suppen-Tag auslevelte.
Die Kerle
fingen einen Reissack voll Fisch pro Tag aus dem See. Und zwar mit Elektroden
und Autobatterien. Schön Strom-fischen... Und das in dem See mit geschützten
Krokis... Na ja, mich wundert ja nichts mehr in Vietnam!
Der Wald ist überzogen mit uralten Lava-Steinen und vielen Würgfeigen und sonstigem Zeug.
Wir haben Trockenzeit und darum waren gar keine Egel zu finden und nur wenige Moskitos, was mich aber nicht sonderlich störte.
Ich konnte für mich die Zeit im Norden hier abschliessen und wieder Energie tanken.
Regenerierte psychisch und physisch.
In einer Woche flieg ich nach Manila, Philippinen.
Meine Reise geht weiter, ich komme in mein 4tes Asien-Jahr und seit 4 Jahren zum ersten Mal wieder in ein neues Land! :-)


Super Fotos :-D Ja ma mi no erinnere daas dä ort e rueh i sich treit het ungloublech, hoffe du hesch dismau d stärnschnuppe chli gschider igsetzt, liebi grüess u umarmig
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