Mittwoch, 26. März 2014

Free Riders

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Aus irgendeinem  Grund entschlossen Kim (den ich auf der Faehre kennenlernte) und Ich in den Sueden zu fahren. Franky, unser Slowake (den wir in Jonathans Haus kennenlernten), nahmen wir auch gleich noch mit.

Und so gings los; per Autostop, ziemlich planlos.

Wir fuhren schon am ersten Tag auf Truck’s, im Bus, auf dem Seitenanhaenger vom Motorrad, im Auto, das volle Program…. Unser letzter Fahrer war Nasael, der eine Farm hatte und uns kurzerhand einlud bei ihm zu uebernachten.
So schliefen wir auf seiner Reisfarm mitten auf dem Lande.

Palawan ist nicht breit, aber sehr lang. In der Mitte hat es Berge und Jungel. Der hat allerdings sehr gelitten und ist nur allzu oft Landwirtschaft gewichen.

Nickel-Minen sind auch sehr present hier, welche die Rohstoffe abbauen und nach Japan verschiffen. Und nebenbei auch noch ziemlich viel Jungel ruinieren welcher in Palawan einzigartig ist, mit vielen endemischen Tier- und Pflanzenarten.

Ah ja, Kim hatte ein 2er Zelt und Franky eine Haengematte. So konnten wir uns ueberall anpassen.

Den naechsten Tag liefen wir an einen Wasserfall. 15km in Tropenhitze koennen ganz schoen lang sein!

Ich entdeckte dafuer mal wieder ein paar Echsen und schon war Lukas wieder am jagen. Der Wasserfall mit seinem kuehlen Wasser entschaedigte uns fuer den Marsch nur zu gut. So gut, das wir gleich da campierten. Wir fragten die Einheimischen um Erlaubniss und so wurde ein Topf Reis aufgesetzt und ein Fass Rum angezapft.

Wir wollten bis an den untersten Zipfel der Insel stoeppeln.

In einem Staedtli dachten wir dann, dass wir da sind und wolten einen Strand suchen um zu campieren. Wir fanden allerdings nichts geeignetes und auf einmal wurde uns erklaert, dass wir noch nicht im Sueden sind. Zurueck auf die Strasse, und Daumen hoch!

Wir waren schon fleissig am Autos anhalten, als ein Securitas Auto zu uns uebersetzte und uns erklaerte, dass der Ort wo wir hinwollen nicht sicher sei. Da gibts anscheinend 2 Rebellengruppen und ohne Kontaktperson da koennten wir sehr schnell in den Schlagzeilen sein als Loesegeld Geisseln.
Zu dumm.
Wir konnten dafuer hinter dem Securitas Haus an der Strasse residieren.
Gut zu wissen, dass jemand mit der Schrotflinte 30m vor dem Camp aufpasst.

In Puerto Princessa, bei jonathan, lernten wir Cris kennen der Familie an der Westkueste hatte und uns dahin schicken wollte.
Da wir nicht in den Sueden konnten, aenderten wir unsere Plaene.

Mit verschiedensten Verkehrsmittel schafften wire s dann nach Quezon, wo wir uns erst mal mit den Tricycle Fahrern rumschlagen mussten, die auf dem Touristenpreis beharrten, obwohl wir den normalen Preis wussten.

Also, Schild raus und Autos anwinken.
Das letzte Stueck wurden wir von Polizisten mitgenommen, die gerade zu einem Einsatz fuhren. Ein Unfall verlangte Ihre Aufmerksamkeit. Dies hinderte sie allerdings nicht, noch um ein Foto mit uns zu bitten.
Natuerlich!

Nun waren wir fast am Meer.


Nur noch ins Dorf laufen, Cris’s Familie finden und Badehose anziehen!



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