Aus irgendeinem Grund
entschlossen Kim (den ich auf der Faehre kennenlernte) und Ich in den Sueden zu fahren. Franky, unser Slowake (den wir in Jonathans Haus kennenlernten), nahmen
wir auch gleich noch mit.
Und so gings los; per Autostop, ziemlich planlos.
Wir fuhren schon am ersten Tag auf Truck’s, im Bus, auf dem
Seitenanhaenger vom Motorrad, im Auto, das volle Program…. Unser letzter Fahrer
war Nasael, der eine Farm hatte und uns kurzerhand einlud bei ihm zu
uebernachten.
So schliefen wir auf seiner Reisfarm mitten auf dem Lande.
Palawan ist nicht breit, aber sehr lang. In der Mitte hat es
Berge und Jungel. Der hat allerdings sehr gelitten und ist nur allzu oft Landwirtschaft
gewichen.
Nickel-Minen sind auch sehr present hier, welche die
Rohstoffe abbauen und nach Japan verschiffen. Und nebenbei auch noch ziemlich
viel Jungel ruinieren welcher in Palawan einzigartig ist, mit vielen
endemischen Tier- und Pflanzenarten.
Ah ja, Kim hatte ein 2er Zelt und Franky eine Haengematte.
So konnten wir uns ueberall anpassen.
Den naechsten Tag liefen wir an einen Wasserfall. 15km in
Tropenhitze koennen ganz schoen lang sein!
Ich entdeckte dafuer mal wieder ein paar Echsen und schon
war Lukas wieder am jagen. Der Wasserfall mit seinem kuehlen Wasser
entschaedigte uns fuer den Marsch nur zu gut. So gut, das wir gleich da
campierten. Wir fragten die Einheimischen um Erlaubniss und so wurde ein Topf
Reis aufgesetzt und ein Fass Rum angezapft.
Wir wollten bis an den untersten Zipfel der Insel stoeppeln.
In einem Staedtli dachten wir dann, dass wir da sind und
wolten einen Strand suchen um zu campieren. Wir fanden allerdings nichts
geeignetes und auf einmal wurde uns erklaert, dass wir noch nicht im Sueden
sind. Zurueck auf die Strasse, und Daumen hoch!
Wir waren schon fleissig am Autos anhalten, als ein
Securitas Auto zu uns uebersetzte und uns erklaerte, dass der Ort wo wir
hinwollen nicht sicher sei. Da gibts anscheinend 2 Rebellengruppen und ohne
Kontaktperson da koennten wir sehr schnell in den Schlagzeilen sein als
Loesegeld Geisseln.
Zu dumm.
Wir konnten dafuer hinter dem Securitas Haus an der Strasse
residieren.
Gut zu wissen, dass jemand mit der Schrotflinte 30m vor dem
Camp aufpasst.
In Puerto Princessa, bei jonathan, lernten wir Cris kennen
der Familie an der Westkueste hatte und uns dahin schicken wollte.
Da wir nicht in den Sueden konnten, aenderten wir unsere
Plaene.
Mit verschiedensten Verkehrsmittel schafften wire s dann nach
Quezon, wo wir uns erst mal mit den Tricycle Fahrern rumschlagen mussten, die
auf dem Touristenpreis beharrten, obwohl wir den normalen Preis wussten.
Also, Schild raus und Autos anwinken.
Das letzte Stueck wurden wir von Polizisten mitgenommen, die
gerade zu einem Einsatz fuhren. Ein Unfall verlangte Ihre Aufmerksamkeit. Dies
hinderte sie allerdings nicht, noch um ein Foto mit uns zu bitten.
Natuerlich!
Nun waren wir fast am Meer.
Nur noch ins Dorf laufen, Cris’s Familie finden und Badehose
anziehen!
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