Ich wurde gefragt, ob ich schon mal auf Koh Rong war. Nein war ich nicht.
Sei wunderschön wurde mir erzählt.
Also los!
Wir schafften es mit dem Nachtbus unser Boot um genau eine halbe Stunde zu verpassen.
Da hockten wir also in Sihanoukville, ganz im Süden Kambodschas.
Wir hockten jedoch nicht allzu lange, das Boot fuhr am nächsten Tag wieder auf die Insel raus.
Wir hatten wunderschönen Wellengang und nach einer halben Stunde fingen die Ersten an die Fische zu füttern. Mit vorverdautem, hochgewürgtem Frühstück.
Als wir dann in die Nähe der Insel kamen, erkannte ich sie doch.
Hier hatte ich anno 2009 die Taucherprüfung gemacht. Damals...
Da gab es genau ein Pier, aus ziemlich losen Holzbrettern, eine Übernachtungsmöglichkeit im Haus am Pier und nichts anderes.
Da war einiges gegangen in 4 Jahren.
Bungalows, Gueshäuser und Restaurants direkt am Meer, wo vorher nur Strand war.
Das ganze Dorf hat sich umgewandelt in kleine Restaurants, Shops und Hostels.
Genau da suchten wir unsere Unterkunft, bei eingeborenen Insulanern und nicht bei den Ausländer die hier ihr Buisness machen.
Von denen hatte es so einige. Und bei denen war alles viel teuerer als bei den Kambodschanern. Ist ja klar wen wir bevorzugten.
Bei Flut kommt das Wasser bis an die Mauern hoch und bei Ebbe werden Stühle und Tische rausgestellt, et Voila, super BBQ und kühles Bier werden serviert.
Gekühlt wird übrigens mit Eis, dass vom Festland eingeschifft wird.
Es gibt nicht einen Kühlschrank. Noch nicht. Strom nur über Generatoren, kein einziges Motorbike, keine Strandverkäufer, keine Bettler, kein Internetcafe.
Unser Guesthouse hatte nur ab 5 Uhr Abends Strom für 6 Stunden.
Über den Hügel rauf kam man auf einen anderen Strand. Gross. Leer. keine grossen Hotels, keine Baars.
Allerdings ist der Plan einen Internationalen Flughafen auf die Insel zu bauen. Strassen. Luxushotels.
Dann ist es vorbei mit der Ruhe. Alles wir kaputt gemacht. So wie es jetzt ist, ist es sehr angenehm. Wenig Leute, relativ billig, wenig Lärm.
Nur bekiffte Touris.
Also gemacht haben wir gar nichts, ausser die Zeit genossen.
Und über Entwicklung diskutiert.
Nochmals 4 Jahre, wie wird dann wohl alles aussehen?
Irgendwie bezweifle ich, dass es besser kommt...
Einige wenige werden dann sehr viel Geld verdienen.
Wie überall.
Aber bis da hin können die Einheimischen noch was verdienen und vieleicht lernen sie ja noch, dass man Maden in der Chillisauce nicht einfach umrührt und dann das Glas zurück stellt, sondern das Zeug wegschmeisst. Wer weiss. Ich sehe da noch Potenzial!
Wir haben partout mit niemandem geredet, ausser mit Einheimischen und nur dann, wenn wir unser Essen bestellten! Oder noch ein Bier.
Unser Nachtbus zurück nach Siem Reap gab so nach anderhalb Stunden den Geist auf.
Schön auf den Ersatz warten, der allerdings keine Betten mehr hat. Aber die sind ja sowiso viel zu kurz.
Umsteigen in Phnom Penh scheint für manche sehr schwierig zu sein.
Ein paar wollen mit unserem Bus nach Vietnam, andere nach Bangkok.
Egal, wir fragen uns ja nicht mehr....
Tja und dann wars das.
Mein Bruder nahm nach ein paar letzten Ankor Dosen den Flug zurück in die Schweiz.
Aber nicht ohne vorher noch Ankor Wat gesehen zu haben!
Wir haben uns vor dem Flug noch reingeschlichen. Die Kontrolleure gehen so eine dreiviertel Stunde bevors dunkel wird. Und wir nutzten das. Kurz und intensiv schauten wir uns noch um, ohne zu zahlen. Worauf ich stolz bin! Das Geld geht ja zum #2 in der Regierung. Und dem gönne ich die 40$ nicht.
So.
Da sitze ich nun alleine, schreibe meinen Blog und am Sonntag fliege ich nach Vietnam.
Hanoi.
Fertig mit Ferien, jetzt wird gearbeitet!
á Bientót
PS: seht die Toilette ganz hinten im Haus (ubrigens ihre private) und die Dosenstampfer!
Hey Lukas alles klar?!.... Wo arbeitest du, in Hanoi? Ich kämpf mich mit meinem Moped nordwerts, werd allerdings vermutlich noch ein paar Wochen benötigen bis Hanoi. Jetzt gerade in Buon ma thout.... nach m Kaffee fahr ich weiter, auch wenn ich lieber im Bett bleiben würde wenn ich den Wind so höre :-).
AntwortenLöschenGruess Klemens
Die Höhle im Kah Sok Nationalpark war wirklich das highlight de tour.
Hey Lukas, wunderschöne Bilder und coole Videos! Also das mit dem Dosen zerstampfen ist ja herrlich!! Ich wünsche Dir gute Reise nach Vietnam und viel Spass bei der Arbeit!
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