Mittwoch, 4. Dezember 2013
Passagier
Wir (hauptsächlich ich) hatten uns entschieden nach Battambang zu fahren. Dies mit dem Boot auf dem Tonle Sap. Es ist ein wirklich grosser See! Der grösste in Südost- Asien.
Wie zu erwarten hat alles prima angefangen, mit Luft im Motor. Aber unser Mech hat das Problem seidenfein gelöst aufm laufenden Motor stehend.
Wir kamen durch die floating villages, wo alles, Tempel und Polizei inklusive, nun ja, auf dem Wasser treibt.
Händler kamen an die Fähre um etwas zu verkaufen oder um mehr Gäste zu bringen.
Irgendwann liefen wir auf Grund und mit Müh und Not gelang es das Boot freizukriegen. Und wir haben gerade anfangs Trockenzeit! Der See wir noch einiges an Wasser verlieren die nächsten 5 Monate. Von 6 Stunden Fahrtzeit wird es sich auf 9 verlängern.
Den Fluss rauf nach Battambang kamen wieder mal einige Klassiker; schiefe Häuser, arme Leute und viel zu viel Plastik im Wasser und am Ufer.
Irgendwann hatten wirs dann doch geschafft.
Tagsdarauf kamen noch mehr Klassiker; Tempel besuchen und eine Killing Cave, wo sich die Khmer Rouge ihrer Opfer in einer Höhle entledigt hatte.
Das Land ist sehr flach, mit ab und zu einem kleinen Hügel dazwischen. Obwohl erst Mittwoch, mussten wir feststellen, dass es schon "dunschtig" war.
Wir genossen die Fahrt durch die Reisfelder, gafften ein paar (hundert) Flughunde an, schwitzten und lachten.
So wie es sich gehört.
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