Ab und zu soll man sich etwas gönnen.
Hab ich mir mal sagen lassen.
Nun denn; ich buchte vor 4 Monaten einen Tauchtrip in Yonaguni.
Oder wollte buchen.
Der freundliche Herr der Agentur meldete mir später, dass alles ausgebucht sei und kein Platz für mich frei ist.
Das kann ich ja fast nicht glauben!
Vielen Dank für die Mühe. Ich werde mich trotzdem zu der westlichsten Insel Japans aufmachen, nur 108km von der Küste Taiwans entfernt.
Die Neugierde zog mich hierhin.
Das Yonaguni-Monument.
Eine Struktur im Meer, die von der Schulwissenschaftler behaupten sie sei natürlich und andere sagen das Gegenteil.
Wenn sie natürlich wäre, dann müsste (schon wieder) die Geschichte umgeschrieben werden. Also wird es geflissentlich ignoriert.
Habe hierzu einen interessanten Artikel auf English gefunden:
Die Fähre brauchte knappe 5 Stunden von Ishigaki und wir hatten einen schönen Wellengang. Mir wurde zum ersten Mal auf See schlecht. Aber während alle Japaner Medizin gegen die Übelkeit dabei hatten, holte ich mir eine Cola aus dem Automaten. Herrlich, wie diese Zucker-Säure den Magen beruhigen kann.
Ich absolvierte an einem Tag 2 Tauchgänge, aber wir konnten wegen hohen Wellen nicht beim Monument tauchen. Ich hatte zu wenig Geld dabei, um jeden Tag zu tauchen, also lief ich in 2 Tagen um die Insel und campierte hoch auf den Klippen die das Meer überblicken.
Es hatte Pferde, Rinder, viel Wind und gelegentlich Regen. Die kleine Insel hat nur 1500 Einwohner und umfasst 29km².
An meinem letzten Tag tauchte ich dann nochmals. Und beim letzten Tauchgang des Tages war das Monument dran. Nun, ich bin kein Archäologe, aber wenn die Natur solche Winkel und Flächen per Zufall schaffen kann, wenn alles rundherum anders aussieht, dann arbeitet sie sehr präzise....
Meine letzte Woche Japan steht noch vor mir und ich fahre nach Ishigaki zurück.
Die Fotos unter Wasser sind nicht von mir, sonder von einem weiteren Taucher, Takeda San. Ich verwende sie mit seiner freundlichen Genehmigung
Durch kleine Höhlen
Das Yonaguni Monument
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